Rosenmaarschule

   
 

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GU (Gemeinsamer Unterricht)

Seit 1981 ist die Integration unverzichtbarer Bestandteil der pädagogischen Arbeit der PPS. Unsere Schule ist grundsätzlich offen für alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Entscheidend für eine Aufnahme ist die Frage, ob personelle, räumliche und sachliche Bedingungen vorhanden sind oder geschaffen werden können, damit eine ganzheitlich umfassende Förderung gewährleistet ist. Gemeinsamer Unterricht -so die amtliche Bezeichnung- heißt für uns gemeinsam Leben und Lernen nicht nur im Unterricht, sondern auch im Rahmen eines vielseitigen, lebendigen Schullebens im Freizeitbereich und Ganztag.
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden zwischen 8.00 und 8.15 Uhr gebracht und nach Schulschluss gegen 15.30 Uhr mit Bussen oder Taxis nach Hause gefahren. Inzwischen werden an der PPS - die sich in den letzten Jahren zu einer GU-Schwerpunktschule entwickelt hat - 70 Kinder mit Förderbedarf aller Fachrichtungen unterrichtet, gefördert und betreut. Auch im „Offenen Ganztag“, der zum Schuljahr 2007/2008 an der PPS begonnen hat, können die Kinder gemeinsam voneinander lernen.

Das Prinzip der jahrgangsübergreifenden Gruppen mit seiner Bejahung von Heterogenität und der Anerkennung der Vielfalt von Begabungen bietet dafür besonders günstige Voraussetzungen. Die altersgemischte Stammgruppe ermöglicht allen Kindern einen breiten Handlungsspielraum durch ihre natürlichen Lernsituationen, die nicht erst durch Pädagogen initiiert werden müssen. So können Kinder von Kindern lernen, individuelle Leistung in allen Bereichen erbringen, eigene Grenzen anerkennen oder überschreiten und ganzheitlich wachsen. In jeder der 16 Stammgruppen gibt es 4 - 6 Kinder mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten: körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung, Lernen, Sprache und Kommunikation, emotional-soziale Entwicklung, Sehen und Hören.
Aus diesem relativ hohen Anteil an behinderten Kindern ergibt sich die Zuweisung von Sonderschullehrerstunden und damit die Möglichkeit, den Unterricht doppelt zu besetzen, durch Grundschullehrer und Sonderschullehrer. Außerdem sind die Kursgruppen der Kurse 1, 2, 3, 4 mit ca. 14 Kindern sehr klein und es kann dadurch eine individuellere Förderung stattfinden. Mit Hilfe individueller Förderpläne, besonderer Fördermaterialien, Einzel- und Kleingruppenförderung, Physiotherapie, Reittherapie, Psychomotorik und Sprachtherapie wird versucht, den Bedürfnissen jedes Kindes mit Förderbedarf gerecht zu werden. Diese Arbeit wird von Schulsozialarbeitern und Zivildienstleistenden unterstützt.

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