Umweltbewußt handeln - Schulgarten


Die Rosenmaarschule hat seit ungefähr 30 Jahren einen Schulgarten. Aus einem Sportplatz wurde mit viel Arbeit eine grüne Oase. Fast jedes Jahr entwickeln sich neue Projekte, Ideen, Entwürfe, Probleme und Lösungen. So ist der Schulgarten seit dem Ende der 80-er Jahre behindertengerecht gestaltet und weist neben Klassenbeeten auch Schülerbeete auf. Kleine Gruppen von zwei bis fünf Kindern pflegen zusammen ein Schülerbeet und bestimmen selbst, was dort gesät oder gepflanzt, gejätet und geerntet wird. Hochbeete erlauben auch RollstuhlfahrerInnen an Beeten zu arbeiten. Darüber hinaus gibt es folgende besondere Einrichtungen: eine Kräuterspirale, einen Teich, verschiedene Obstbäume und Beerensträucher, eine Regensammelanlage, ein Gewächshaus zum Vorziehen von Pflanzen, verschiedene Kompostanlagen und seit kurzem einen Totholzhaufen.

Die engste Verknüpfung zwischen Unterricht und Schulgarten entsteht natürlich durch die Klassenbeete. Unterrichtsprojekte zur Jahreszeit oder zu bestimmten Pflanzen oder Tieren (‚Die Kartoffel‘ oder ‚Vom Korn zum Brot‘ oder ‚Regenwürmer‘ und anderes) können durch entsprechende Aktionen am Klassenbeet Sachunterrichtsinhalte für jedes Kind lebendig erfahrbar machen. Das eigene Handeln und Entdecken lässt die Kinder ihre lebendige Umwelt begreifen und achten lernen. Sie erleben unmittelbar, wie empfindlich Pflanzen und Tiere auf äußere Eingriffe reagieren und beginnen Verantwortung zu übernehmen.

Zweimal pro Woche findet im Schulgarten eine Garten-AG statt. Diese ist immer für alle Kinder offen. D.h. fast jede Woche kommen neue Kinder zu der AG. Viele Kinder bleiben für einige Monate oder sogar Jahre aktiv dabei und manche kommen nur wenige Male.

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